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Unser Bild für 2025: Was konnten wir als Gesellschaft zum Positiven verändern?
Vorschlagen bis 30.11.2020 23:59
Bewerten bis 14.12.2020 18:00
Wirtschaftsdemokratie: Menschen bestimmten gemeinsam, was und wie produziert wird
Von Robert Jende 23.11.2020 10:52
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Die Lohnabhängigkeit hält die Menschen fest im Griff, sodass notwendige Veränderungen der Lebensweise nicht realisiert werden können. Die Abschaffung der Lohnabhängigkeit fördert einen freien Arbeitsmarkt und demokratische Verhältnisse innerhalb des Arbeitslebens - immerhin ein gutes Drittel der Zeit, die wir uns tagtäglich abverlangen.

Von Robert Jende 23.11.2020 10:51
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Es ist nicht mehr möglich, mit minimalen medizinischen Teilkomponenten Panik zu verbreiten.

Von Erich Hafner 20.11.2020 09:54
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Was genau ist hier gemeint? Wenn es um Fake-News der Corona-Leugner  geht, ist das hier ein Thema. Ansonsten würde ich denken, dass Menschen einfach bewusster mit dem Thema umgehen, statt Lebensweisen und Ernährung zu praktizieren, die uns ganz klar schädigen. Wenn wir dass nicht schaffen, brauchen wir auf niemanden unsere Probleme in der Gesellschaft zu projizieren.

Antworten

Sehr geehrter Herr Müller!

Ich werde mich angesichts Ihrer Verwendung zweier kommunikativer Kampfbegriffe, die gerade sehr en vogue sind, besonders um eine sachliche Antwort bemühen:

Zu einem umfassenden Verständnis von Gesundheit gehört für mich ganz zentral, dass der Tod ein integraler Bestandteil des Lebens also auch von Gesundheit ist. Die medizinische Verhinderung des Todes ist kein Selbstzweck. Denn im Endeffekt wird dieses Vorhaben immer zum Scheitern verurteilt sein. Das menschliche Leben auf dieser Erde endet nun einmal mit dem Tod.

Weiters gehört für mich zu einem umfassenden Verständnis von Gesundheit, dass sie nicht einfach als Abwesenheit von Krankheit definiert sein kann. Ein Organismus – wie der Mensch – ist ein vielfältiges und lebendiges System, das sich ständig anpasst. Gesundheit und Krankheit sind hier nicht zwangsläufig Gegensätze, wo das eine verhindert werden muss, um das andere erreichen zu können.

Der in den letzten Monaten sehr intensiv erlebbare Versuch, menschliches Leben (im Bereich Gesundheit) absolut eindimensional zu deuten, ist kein Beitrag zur Verbesserung der Gesundheit der Weltbevölkerung, weil damit Ängste und Panik geschürt werden. Angst, Panik und daraus entstehendes Vermeidungsverhalten bringen einen Organismus ganz sicher aus jenem flexiblen Gleichgewicht, das wir als Gesundheit bezeichnen.

Soweit einmal ganz allgemeine „Wegweiser“. Dass sich für ein umfassenderes Verständnis von Gesundheit der Bevölkerung auch die Medizin wird weiter entwickeln müssen, sehe ich ganz deutlich. Ein vielfältigerer Zugang zum Thema Gesundheit wird dafür unumgänglich sein.

Mit freundlichen Grüßen
Erich Hafner

Antworten

Ok, ich verstehe, dass es Ihnen um die Verbreitung von  Angst geht. Dich ich übrigens nicht so wahrnehme, weil ich TV-frei lebe und auch nicht eine Tageszeitung lesen. Mich mit Wochenzeitung ZEIT und Fachzeitschriften informiere und fallweise im Internet recherchiere. Ich meine das größere Problem ist doch, dass heutzutage jeder Mensch ständig mit dem Thema Gesundheit und auch Stichworten wir Ernäherung und Bewegung konfrontiert wird. Es aber wie auch Raucher kaum auf sich selbst bezieht und oft zimlich "ungesund" (Stichwort Übergewicht) lebt. - Da sehe ich das Problem, in der Inkonsequenz der Menschen.

Antworten

Es macht mich traurig, dass Sie meine Antwort offensichtlich missverstehen. Ich habe mir meinen Text noch einmal durchgelesen, und weiß nicht, wie ich ihn anders bzw. noch präziser hätte formulieren können, um so ein Missverständnis zu vermeiden.
Mit ratlosen Grüßen
Erich Hafner
Von Erich Hafner
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Von Dr. Rudolf Müller
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Von Erich Hafner
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Von Dr. Rudolf Müller
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Flächendeckende und teilzeitbezahlte Bürgerräte sind implementiert
Von Walter Herter 17.11.2020 11:30
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Die Idee:  gerade in Krisen mit einer hohen VUCA-Dynamik und einem relativ großen Risikoanteil sind kollektive Entscheidungen mehr als notwendig.
Die Intelligenz und die Herzen der Vielen einsetzen für systemische-intelligente und tragfähige Lösungen.
Weil es auch Viele braucht in der Selbstverantwortung, die achtsam und zugleich aktiv das Geschehen mitgestalten.
Von Walter Herter
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Es sollten doch immer Bürgerräte für ein Thema, Projekt, Gesetz sein. Sonst etabliert sich schnell eine Lobby.
Von Dr. Rudolf Müller
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Wenn alle gemeinsam die verschiedenen Religionen kennenlernen, können Vorurteile gar nicht erst entstehen.
Von JoSti 12.11.2020 19:09
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Das hatte ich so gedacht, dass die jeweiligen Religionslehrer*innen alle Kinder über die ihre katholischen, evangelischen, jüdischen, muslimischen ... Glaubensinhalte unterrichten. Spezielle Vorbereitungen, die jetzt schon außerhalb der Schule stattfinden (Konfirmandenunterricht, Erstkommunionvorbereitung) würde das nicht betreffen.
Von JoSti
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Ich denke das ist mit unserem (Guten!) Grundgesetz nicht vereinbar
Von Rudi Ratlos
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Lernen durch Engagement verbindet fachliches Lernen mit gemeinnützigem Engagement außerhalb der Schule. https://www.servicelearning.de/lernen-durch-engagement/was-ist-sevice-learning-lernen-durch-engagement 
Von JohannaSt 12.11.2020 07:23
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Viele Wohnungen stehen leer. Wenn das Geld kosten würde und zudem eine Institution dabei helfen würde, die Vermietung abzuwickeln, könnte man viele Wohnungen nutzbar machen. Darüber hinaus ziehen viele nicht von einer größeren Wohnung in eine kleinere, weil sie dann genauso viel Miete zahlen müssten wie für die große. Das trifft vor allem ältere Mitbürger*innen, die auch von der Situation überfordert sind. Hier könnte Unterstützung Wohnraum schaffen ohne weiter Landschaft zu zersiedeln und zu versiegeln.
Von JohannaSt 12.11.2020 07:15
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Das wurde in der DDR auch schon versucht. Mit welchem Erfolg?
Von Rudi Ratlos
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Das System Geld ist so verändert worden, dass weder Schuldgeldschöpfung noch Zinsdynamik mehr möglich sind. Damit wird Geld die Wirkung als wirtschaftlicher und gesellschaftlicher "Brandbeschleuniger" entzogen. Als ausschließliches "Schmiermittel" des Austauschs trägt Geld nun substantiell zu einer enkeltauglichen Lebensweise bei.


Mögliche Ansätze wären z. B. das Konzept gradido (https://gradido.net/de/).

Von Erich Hafner 08.11.2020 09:49
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"Wir müssen nur unser Denken und unsere Werte ändern. " - Leider zeigt die Realität, dass das so einfach nicht funktioniert. Vielmehr hat z.B. Visotschnig in seinen Experimenten nachgewiesen, dass das Verhalten einer Gruppe sehr schnell geändert werden kann, wenn die Regeln - die systemischen Randbedingungen - entsprechend geändert werden. Derzeit sind die Regeln nun mal so, dass z.B. die Vermögens- und Einkommensschere noch immer und immer stärker auseinander geht. Sehr komplex, aber die Ergebnisse sieht man - heute und schon lange.

Meine Meinung: "Geld" gehört zu diesen systemischen Randbedingung (und wird ebenfalls mystifiziert). 
Dass der Mensch nicht automatisch mit Gier und Wachstumsdenken im Kopf auf die Welt kommt, das haben mittlerweile genügend Soziologen, Psychologen, Anthropologen, Archäologen erforscht. 
Geld gehört zu den Systemen, mit denen man Kräfte bündeln kann. Zum Guten oder Schlechten. Oder eben heute zu systemischen Übertreibungen.
Von mind open - no fear
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Das ist eigentlich ein Mythos, denn M.E. übt weder Geld noch Zins einen Wachstumszwang aus. Das geschieht alles in unserem Kopf mit Gier und Wachstumsdenken. Die Wirtschaft könnte auch ohne Wachstum funktionieren.  Wir müssen nur unser Denken und unsere Werte ändern.  Das mit Arm-Reich ist auch so eine Sache. Ein ganz komplexes Thema. Für Änderungen müssen wir in den Köpfen beginnen, wie es der Gemeinwohl-Ökonomie mit der Matrix auch versucht. Ganz breite Aktion mit Großgruppen und Millionen von  Teilnehmern ist für eine Wirkung erforderlich.
Von Dr. Rudolf Müller
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Bildungsangebote sind für alle Altersgruppen frei zugänglich und können zum individuell richtigen Zeitpunkt in Anspruch genommen werden. Dem natürlichen menschlichen Bedürfnis, frei sich zu bilden, wird der nötige Nährboden zur Verfügung gestellt.

Lehrende und Lernende finden sich zu vielfältigen Gruppen zusammen, in denen das gemeinsame und zeitgleiche Interesse am Lerninhalt kreative Energie freisetzt.

Von Erich Hafner 02.11.2020 09:40
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Leider ist unsere Gesellschaft eh schon am verblöden, s.a.Covid Demos, amtierender US Präsident. Jetzt die Bildung jedem frei zu stellen ist kontraprodukltiv.
Von Rudi Ratlos
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Mit den globalen Zielen der UN, den Sustainable Development Goals 2030, im Bewusstsein, nutzen wir die früher brachliegenden Möglichkeiten der lokalen Demokratie bei uns in München immer mehr. Wir gehen als BürgerIn regelmäßig in unsere "Stadtteil-Parlamente", in München die sogenannten Bezirksausschüsse - und/oder bilden Gruppen, die BeobachterInnen entsenden, die uns sachlich informieren. Dazu wurden wir mit gut gemachten Aufklärungs-Kampagnen über die Möglichkeiten der Mitwirkung im Lokalen inspiriert.

Wir machen mit, Fragen der Tagesordnung unserer Stadt zu entscheiden. Als BürgerInnnen bringen wir Anträge ein, für mehr soziale, ökologische, ökonomische Nachhaltigkeit. Z.B. für Frauen-Emanzipation, für Menschen mit Armut, mit Behinderung, mit Alter, mit normalem Einkommen etc., die zu wenig "selbstverständlich mit dabei" sind in unserer Stadtgesellschaft. Z.B. für bezahlbare Wohnungen. Z.B. für intelligente Mobilität im Mix von ÖPNV, Rad, Fußgängern und Autofahrern. Z.B. für bezahlte Jobs auch im Nachhaltigkeits-Bereich, und, und, und... - Z.B. für die Themen, die in partizipativen Prozessen als die Wichtigsten herausgefiltert werden. Dabei behelfen wir uns mit persönlichem Austausch und guten Medien, z.B. den diversen Münchner Tageszeitungen. Wir bleiben auch informiert zu weiteren, "höheren" Ebenen der Demokratie, z.B. Stadtrat, Bayern, Deutschland, EU. Wir gehen auf Demonstrationen für wichtige Themen, nehmen teil an Bürgerentscheiden, und entwickeln viele, viele, viele Mikro-Initiativen.

JedE wirkt an den Orten und Themen mit, die einerseits zu ihr/ihm passen, aber andererseits erkennbar "für ALLE" in München relevant sind. Wir behalten dabei immer die SDGs 2030 als Ziel vor Augen un verzetteln uns nicht.

Die Wahlbeteiligung bei den Kommunalwahlen steigt in Folge 2026 auf über 60% an (statt 50% im Jahr 2020). Die Bezirksausschuss-Sitzungen müssen teils in größere Orte umziehen, da 2025 mindestens 150 BürgerInnen pro monatlicher Sitzung dabei sind und die Aktivitäten verfolgen.

Wir nutzen bei allem die technischen Hilfsmittel, aber "über-digitalisieren" uns nicht. Wir verlieren uns nicht mehr in digitalen "Filterblasen", zuviel genutzten Social Media und Spezial-Spezial-Spezial-Blogs.

Entspannt, zielstrebig, kreativ: So tragen wir dazu bei, dass wir die SDGs 2030 erreichen - im Bewusstsein, dass wir in unserer reichen Metropolregion München dazu Schlüssel-AkteurInnen sind - wie Millionen Menschen anderer Städte im globalen Norden auch.


Max Zeidler im Oktober 2020 - www.intervox-pr.de - Kommunikation für Soziale Nachhaltigkeit

Von Max Zeidler 30.10.2020 12:42 - bearbeitet: 2020-10-30 12:47
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Es ist gelungen, gesetzliche Rahmenbedingungen für Soziale Medien zu schaffen, um diese demokratisch zu kontrollieren. Das besondere an der Gesetzgebung ist, dass ein perfekter Ausgleich zwischen maximaler Freiheit der Meinungsäußerung einerseits und der Begrenzung von Fake News und Hate Speech andererseits gelingt.


Es gibt staatliche Instanzen, die über die Sperrung von Beiträgen entscheiden, nicht die Anbieter bzw. deren KI.


Allerdings gibt es auch viel weniger Fake News und Hate Speech, weil Facebook und Co ihre Algorithmen dahingehend ändern mussten, dass nicht mehr solche Beiträge besonders häufig angezeigt werden, die die meisten Emotionen hervorrufen, sondern solche, die besonders durch anerkannte Quellen belegt wurden.


Algorithmen müssen qua Gesetz offengelegt werden.

Von Lorenz Semmler (1) 29.10.2020 07:47
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Staatliche Instanzen werden den Datenwust  nie bewältigen können. Algorithmen offenlegen, welcher Otto Normalbürger versteht die denn? Regeln festlegen und wenn dagegen verstoßen wird, hart das soziale Medium sanktionieren, vielleicht hilft das
Von Rudi Ratlos
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Die Einsicht, dass unsere Demokratie ein Legitimationsproblem hat und eines Updates bedarf, setzt sich mehr und mehr durch. Immer mehr Kommunen experimentieren deshalb mit Elementen direkter Demokratie, wie Bürger_innen-Haushalten und Bürger_innen-Räten. Die Kommunen werden dabei wissenschaftlich begleitet und es gibt eine deutschlandweit koordinierte Auswertung der Erfahrungen.


Infos zu Bürgerrat: vgl. https://www.buergerrat.de/fileadmin/downloads/broschuere_buergerrat.pdf

Infos zu Bürgerhaushalt: https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerhaushalt

Von Lorenz Semmler 27.10.2020 11:32
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Klare Zuständigkeiten und kein Hin-und-Her-Geschiebe mehr zwischen Kostenträgern und Behörden, wenn Bürger:innen ein Anliegen haben. Eine Clearing-Stelle, die die Koordination übernimmt in jeder Region. Oder ein klares Bekenntnis "Wir sind zuständig".
Von Christina Ponader 26.10.2020 10:23 - bearbeitet: 2020-10-26 10:31
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Der Vorschlag ist ein einziger Vorteil
Von BeeActiv
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Die Grundversorgung an Infrastruktur ist in ländlichen Räumen nicht schlechter als in Städten. Das betrifft Bildung, Mobilität, Konsum und Kultur. 
Von Christina Ponader 26.10.2020 10:21
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Absolut o.k. Der schlechte Internetausbau  muss behoben werden
Von Rudi Ratlos
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Politische Bildung und Politische Willensbildung muss so gestaltet sein, dass sie praxisnah verstanden werden kann - in jedem Lebensalter, auf jedem Sprachniveau, mit oder ohne Assistenzbedarf.

Inklusiv und barrierefrei gestaltet für alle - Teilhabe beginnt nicht mit einem gewissen Intelligenzlevel.

Von Christina Ponader 26.10.2020 10:17 - bearbeitet: 2020-10-26 10:27
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Genau von diesem Detailaspekt würde ich ja gerne wegkommen: Keine Parteien, keine Politik im Sinn der Politiker, sondern Sachentscheidungen (wie hier) im Konsensverfahren. In Bürgerräten hätten auch Menschen mit Handycap mehr Chancen als in der herkömmlichen Politik.
Von mind open - no fear
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https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Sozialreferat/Wohnungsamt/

https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Personal-und-Organisationsreferat/Chancengleichheit/mediation.html

https://rg-muenchen.bmev.de/


Voraussetzung ist, die Haltung gegenüber Streit und Konflikten ins Positive zu wenden. Das bräuchte eine stadtweite Kampagne und mediale Aufmerksamkeit für gelungene Klärungeprozesse.

Ziel wäre aus meiner Sicht friedliche Co-Existenz und Akzeptanz. Kein Friede-Freude-Eierkuchen :)

Von Sabine Toussaint 23.10.2020 15:52
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Ich habe die Möglichkeit, mich an der Betreuung von älteren Menschen in meiner Nachbarschaft zu beteiligen, z.B. über ein System wie https://www.buurtzorg-deutschland.de/
Von Sabine Toussaint 23.10.2020 15:43
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Viele einzelne Maßnahmen und technische Lösungsvorschläge für eine enkelinnentaugliche Zukunft sind bekannt und werden öffentlich diskutiert. Kaum diskutiert wird, dass viele dieser Vorschläge auf einer Konsumreduktion und damit auch auf eine Abkehr von der Wachstumsideologie basieren. Diese Stagnation (bzw. notwendige Schrumpfung) muss ökonomisch geplant und gestaltet werden.
Von Sabine 22.10.2020 21:39
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Auch das wäre ein Thema für Bürgerräte. Es geht doch eigentlich darum: "Wie wollen wir in Zukunft leben?"
Von mind open - no fear
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Schön und gut. Aber wir leben leider nicht auf einer Insel der Glüchseeligen
Von Rudi Ratlos
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da könnte man gleich mitprüfen, wie bei fortschreitender Produktivitätsentwicklung die generelle Arbeitszeit gesenkt werden könnten z.B. pro Jahr 2 %, bei Lohnausgleich 1 %..........macht dann pro Jahr pro Woche fast 1 Stunde aus.
Von Dr. Rudolf Müller
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In den Kommunen entscheiden alle Menschen die den 1. Wohnsitz dort haben mit. Wählen, Bürgeranträge und Bürgerbegehren stellen und unterschreiben ist der gesamten Stadtgesellschaft möglich. 
Von Tom Muhr 19.10.2020 09:00
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Derzeit gibt es schon viele positive Betrebungen:

Mehr Demokratie

Gemeinwohl-Ökonomie

Post-Wachstums-Ökonomie

Frideays for Future und auch ähnliche Initiativen von Erwachsenen

Attac,

 Campact

Ärzte, Ingenieure, Manager ohne Grenzen etc.

und viele andere mehr

Jeder konzentriert sich auf Teilaspekte unserer Gesellschaft,  Wirtschaft, Bildungswesen, Gesundheit etc.

Von Dr. Rudolf Müller 16.10.2020 22:29 - bearbeitet: 2020-10-16 22:29
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Also gemeinsam betteln gehen? Das ist zwar überspitzt, aber trifft den Kern. 
Klar, man hätte eine stärkere Position. Aber wie viele dieser Bündnisse gibt es? Die meisten haben wegen unterschiedlichster, meist politischer Differenzen eine kurze Lebenszeit.
Der Aufbau von Bürgerräten geht eher in die Richtung der (psychologischen) Selbstermächtigung. Raus aus der Politik, rein in die Sachentscheidungen!
Von mind open - no fear
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Diese Aktion ist ja Online und kann so viele Menschen ansprechen, allerdings mit wenig Wirkung auf Bewusstseins- und Persönlichkeitsentwicklung. Das ist aber das Erfordernis für alle Veränderkungsvorschläge, die erst mal im Kopf der breiten Bevölkerung anfangen müssen. Wenn Corona sich zumindest abschwächt in einigen Monaten können verstärkt Offline-Veranstaltungen mit Diskussion in Kleingruppen  zu vorgegebenen Fragen und insb Werten angeboten werden. Hier müssen wir Millionen von Menschen erreichen. In der Hochzeit der Flüchtlingskrise waren über 1 Mio akitve Helfer dabei mit vielen Stunden auch Diskussionsrunden.

Ziel müssten m.E. 10 % der Erwachsenen zunächst in D sein also 5-6 Mio zum mitmachen bringen, mal erste Veranstaltung mit 50-100 Teilnehmer besuchen, wo man an Tischen mit ca 8 Personen diskutiert und zuweisen Ergebnisse der Diskussion in einen Bildschirm für die  Gruppe eintippt und sogar Vergleiche sehen kann - was bei Werten in  Form von Rangfolgen gut sichtbar ist. Bei Ideen ist es so wie hier in diesem Online-Forum mit Vorschlägen und Abstimmungen und jederzeit zur Idee den Hintergrund/Erklären lesen kann. Aber abstimmen erst nach Sachdiskussion in der Gruppe. Und davor Wertediskussion.

Von Dr. Rudolf Müller 16.10.2020 22:25 - bearbeitet: 2020-10-16 22:35
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https://weltrettung.vision/2015/10/25/weltrettung-und-fluchtlinge-5-mehr-demokratie-wagen-dialog/ hier ein Beispiel, wie das thematisch und im Ablauf funktioneren kann. Auch Online ist möglich, hat aber nicht so eine Wirkung auf Bewusstsein und Persönlichkeit.
Von Dr. Rudolf Müller
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Weniger Autos, mehr Grün, v.a. Bäume - wo immer es geht -  die sich entfalten dürfen. Wir brauchen sie gegen die Klimaerwärmung, zur Feinstaubfilterung, als Schattenspender und zur Produktion von Sauerstoff. Mehr Begegnungsstätten - s. z.B. den Film "The Human Scale https://www.detail.de/artikel/the-human-scale-dokumentarfilm-zum-thema-stadtplanung-11219/

Die städtische Verwaltung muss unkonventionelle, auch jüngere Städteplaner mit einbeziehen. Ein neues System für Planung und Entscheidung soll implementiert werden, um schnellere Entscheidungen möglich zu machen. Bis heute werden Pläne im Städte- und Landschaftsbau umgesetzt, die vor vielen Jahren entworfen wurden und längst zumindest teilweise überholt sind.

Von Chromate 16.10.2020 19:49
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Alle Menschen bekommen ein Leben lang monatlich Geld vom Staat, das individuell garantiert und ohne Gegenleistung ausgezahlt wird – ohne Bedürftigkeitsprüfung, ohne Zwang zur Arbeit, existenz- und teilhabesichernd.

Warum? Es gibt Hinweise darauf, dass ein bedingungslos garantiertes Auskommen zu fundamentalen Veränderungen im Kontext von Arbeit, Gesundheit, Zusammenhalt, Demokratie und Umwelt führt.

Das Geld scheint dabei nur nebensächlich zu sein. Es ist die bedingungslose Auszahlung, die zur Veränderung führt. Sie wird wie ein Vertrauensvorschuss empfunden, wie eine Verantwortungsübertragung. Wenn mir eine anonyme Gruppe jeden Monat Geld auszahlt, ohne eine Gegenleistung zu verlangen, dann liegt der Ball bei mir, dann möchte ich etwas Sinnvolles damit machen.

Von SVSI 16.10.2020 10:13 - bearbeitet: 2020-10-23 16:08
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Derzeit wird von vielen Seiten (Eltern, Lehrern und Teil der Wissenschaft) das Abitur als „Königsweg“ für Bildung, Karriere und das Geld verdienen dargestellt. Gleichzeitig nimmt der Druck auf die Kinder und Jugendlichen schon in der Grundschule zu das Gymnasien zu erreichen und dann irgendwann das Abitur zu bestehen. Nachhilfe etc. Wird sehr umfangreich und mit viel Geld eingesetzt. Es wird übersehen, dass dieser Bildungsweg nur ein möglicher Bildungsweg und vorallem auch bildungsphilosophisch ein sehr eingeschränkter Weg. Die Alternative ist, dass Jugendlliche nach der Mittelschule, Realschule oder der nach 10.Klasse des Gymnasiums eine duale Berufsausbildung absolvieren (es gibt Bier 350 hochwertige, fordernde und spannende Berufe für alle Fähigkeiten und Neigungen). Nach der Ausbildung, 3 Jahre Arbeit und oder Weiterbildung besteht die Möglichkeit eines Studiums. Dies wurde allerdings erst 2009 von der Kultusministerkonferenz beschlossen. Derzeit gibt es 60.000 Studierende, die diesen Weg gehen. 
Von Gerhard Endres 16.10.2020 08:33
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Der Druck auf die allgemeinbildenden Schulen nimmt ab und es ergibt die Chance, dass vorallem die Gymnasien durch bessere pädagogische und inhaltliche Profilierung (Vernetzung mit der Arbeitswelt, Soziale und politisches Engagement)
viel stärker als bisher echt um neue Schüler bemühen müssen und daher sich auch viel mehr auf die Schüler ihre Fähigkeiten, Wünsche etc. Einstellen werden
Von Gerhard Endres
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Nur 50% aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben einen gewählten Betriebsrat (Wirecard hatte z.B.keinen N24 tut sich schwer damit, Amazon hat nur an einigen Standorten einen) 

Auch Tarifverträge gelten nur für 50% der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Gleichzeitig gibt es einen Zusammenhang zwischen der Existenz eines Betriebsrats, des Bestehens eines Tarifvertrags und (guten) Arbeitsbedingungen, Gesundheit der Beschäftigten und einem fairen Lohn. Hier muss öffentllicher Druck vor Ort, von Kommunen etc. Entwickelt werden, dass Firmen einen Betriebsrat und Tarifverträge ermöglichen. Klar muss auch das Betriebsverfassungsgesetz so weiterentwickelt werden, dass die Verhinderung eines Betriebsrats (was häufig geschieht) nicht mehr möglich ist 

Von Gerhard Endres 16.10.2020 08:23
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Sicherheit für die Menschen gerade bei der Transformation der Gesellschaft
Von Gerhard Endres
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Die Arbeit wird immer mehr verdichtet und vorallem auch psychisch immer anstrengender. Gleichzeitig nimmt die Zeit zu, dass der Mensch in der Gesellschaft zu Recht finden und seine Organisationsaufgaben erledigt (Ämter, Anträge, etc.) Der Umfang der Zeit für die Bewältigung des Alltags nimmt zu (auch durch lange Zeiten bei Callcentern etc.) Viele Aufgaben werden von Ämtern und Unternehmen auf den Menschen verlagert (outgesourct). Gleichzeitig fehlt Zeit zur Reflexion, Weiterbildung und Bildung überhaupt und auch für Ruhe und Entspannung. 
Von Gerhard Endres 16.10.2020 08:18
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Weiterentwicklung des Menschen und guter Umgang mit Unwägbarkeiten
Von Gerhard Endres
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Klima- und Umweltschutz werden in der Verfassung verankert und geniesen Priorität in der Gesetzgebung
Von Franz Fuchs 13.10.2020 10:16
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Nur so kann unser Klima effektiv geschützt werden und Klimaschutz von Bürgern eingefordert werden
Von BeeActiv
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Das Gemeinwohlprodukt, löst als Indikator für den Wohlfühlfaktor unserer Gesellschaft, das Bruttoinlandsprodukt ab, welches den Nachhaltigkeitszielen entgegensteht. Um das zu erreichen, wird die GWÖ (Gemeinwohl Ökonomie) verbindlich in den Rechtsrahmen des europäischen Finanz- u. Wirtschaftswesens implementiert und jedes Unternehmen ab einer bestimmten Größe muss eine verbindliche Gemeinwohlbilanz erstellen.
Von Andreas 09.10.2020 18:58
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Der Bundestag hatte schon mal eine Enquete-Kommission dafür eingesetzt. Das Gemeinwohlprodukt der GWÖ ist ein erster Versuch dazu, der sukzessive verbessert werden muss. Bhutan macht es per Befragung.
Von Dr. Rudolf Müller
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das Prinzip des Systemischen Konsensieren ist zum selbstverständlich angewendeten Vorgehen bei Entscheidungen in Gruppen geworden
Von Angela 08.10.2020 18:03
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Von Angela 08.10.2020 17:52
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DIe Art der Zusammenarbeit hat sich weiterentwickelt. Allerdings glaube ich nicht, dass sich das „durchsetzt“, ich würde mich schon freuen, wenn auf allen Ebenen eine bessere Diskussion und ein echter Austausch von Argumenten sich durchsetzen würde. Die Konkurrenz ist getrieben vom Kapitalismus weltweit und vielen aggressiven Fonds
Von Gerhard Endres
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Verbundenheit: Wir haben verstanden, dass wir Teil der Natur sind und haben eine naturnahe Landwirtschaft flächendeckend implementiert
Von Angela 08.10.2020 17:43 - bearbeitet: 2020-10-08 17:44
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Organische Abfälle: werden in kleineren oder größeren unabhängigen Anlagen direkt zu Biogas zur direkten Verwendung
Von Angela 08.10.2020 17:36 - bearbeitet: 2020-10-08 17:38
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Bildung: demokratische Werte haben alle Kinder spielerisch anwenden gelernt.
Von Angela 08.10.2020 17:32
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Jede*r sollte sich auf 2 Vorschläge beschränken, sonst wird das Bild verfälscht
Von unbekannt
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Was sind bei diesem Vorschlag "demokratische Werte"?
Das aktuelle Schulsystem vermittelt auch "demokratische Werte", eben befürwortungsmehrheitsdemokratische bzw. repräsentativdemokratische Werte.
Ohne klärende Auskunft muss ich diesen Vorschlag mit hohem Widerstand bewerten.

Mit freundlichen Grüßen
Erich Hafner
Von Erich Hafner - bearbeitet: 2020-11-13 10:47
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Wasserstoff: ist der alleinige Energieantrieb. Technische Probleme sind gelöst.
Von Angela 08.10.2020 17:25
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Was für ein Quatsch! Wasserstoff für gewisse Bereiche (Schwerlast, Flugzeuge,Schiffe, Schwerindustrie) JA! Aber bitte nicht üfr den Individualverkehr. Da ist der Wirkungsgrad 1/3 gg. BEV viel zu schlecht
Von Rudi Ratlos
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Kompostierung: funktioniert durch Einsatz von Würmern in kleinen und größeren unabhängigen Anlagen
Von Angela 08.10.2020 17:21
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so what? What do we do next Monday?
Von Rudi Ratlos
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Kreislaufwirtschaft: ist weitgehendst eingeführt, das Prinzip 'take - make - waste' ist abgelöst
Von Angela 08.10.2020 17:18 - bearbeitet: 2020-10-08 17:47
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Im November 2019 wurden 22 Vorschläge des "Bürgerrats Demokratie" an den Bundestagspräsidenten übergeben. Erarbeitet wurden sie von 160 nach Zufallsprinzip ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern Die zentralen Empfehlungen für die Bundesebene lauten:
1. Repräsentative Demokratie durch eine Kombination von Bürgerbeteiligung und Volksentscheiden ergänzen
2. Weitere per Zufallslos berufene Bürgerräte
3. Es soll bundesweite Volksentscheide geben
4. Einrichten einer unabhängigen Stabsstelle für Bürgerbeteiligung und direkte Demokratie
5. Es soll ein Lobby-Register geschaffen werden.
Mehr dazu unter www.buergerrat.de

Von stegebau 03.10.2020 19:10
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Ein großer Entwicklungsschritt für die Demokratie. Ich denke, das würde Politik glaubwürdiger machen.
Von Klara Join
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Alle neuen Gesetze werden durch einen Nachhaltigkeitsrat auf ihre Nachhaltigkeit hin überprüft und gegebenenfalls nachgebessert.
Von Lebendige Demokratie 28.09.2020 00:34
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Neue Gesetze sollten im Grunde genommen die Sustainability Goals als Ziel verfolgen. Es sollte also andersrum sein. Ein Sustainability Goal, wie zum Beispiel Wasser als Trinkwasserressource soll möglichst vielen zur Verfügung stehen, steht am Anfang und veranlasst ein neues Gesetz, oder eine neue Abgabe oder Ähnliches.
Ökologische Nachhaltigkeit ist leider nicht ohne menschliche Nutzungsprozesse zu erheben, schon gar nicht in der Theorie. Ein Beispiel: Eine neue Verordnung verbietet das Bauen ohne Dämmung. Wenn der günstigste Dämmstoff allerdings aus flammfesten Kunststoffen besteht, wird die Nutzung eines nicht nachhaltig produzierten Rohstoffs begünstigt, weil eine Isolationsverordnung vorliegt. Ökologische Gesetze können sich gegenseitig behindern. Ein Automatismus würde hier nicht viel ändern.
Von Pseudonyme_in_Muc
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Stadträte, Gemeinderäte, Landtage und der Bundestag setzen bei strittigen Fragen auf die Methode "Systemisches Konsensieren", um bessere Lösungen mit hoher Akzeptanz zu finden.
Von Lebendige Demokratie 28.09.2020 00:32
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"Lobbyverbände könnten ohne Einsicht größeren Einfluss nehmen." - Größer könnte der Einfluss, als er jetzt schon in der Politik ist, nicht werden. 
Im Gegenteil, denn beim Konsensieren hat ein Vorschlag aus der Industrie kein größeres Gewicht als der einer Bürger_in /  einer Abgeordneten.
Von mind open - no fear - bearbeitet: 2020-12-09 14:43
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Lobbyverbände könnten ohne Einsicht größeren Einfluss nehmen.
Von Pseudonyme_in_Muc
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Ich denke, dass das Verfahren zum Entwickeln der Abstimmungspunkte noch optimierbar ist. [Hier z.B. auf dieser Seite sind m.E. zu viele Vorschläge aufgelistet.]
Das Konsensieren sollte bereits eine Ebene früher passieren, in den Bürgerräten. Die Politik sollte dann daraus das machen, was gute Verwalter machen: Entscheidungen in der bestmöglichen Art und Weise umsetzen. Parteien? Nicht nötig!
Von mind open - no fear
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Überhaupt sollte das Pateiengezänk eingehegt werden.  Dafür muss die wirklche Legislative auf pro Gesetz per Losverfahren j,eweils ausgewählte Bürgerräte übergehen.
Von Dr. Rudolf Müller
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@Pseudonyme_in_Muc: Verstehe ich nicht. Wei sollen Lobbyverbände wegen SK größeren Einfluss bekommen? Meine Einschätzung wäre eher, das der Einfluss geringer wird. Wer hohe Widerstandswerte bringt, sollte zu deren Lösung auch beitragen. Wenn die Lobbyverbände, das tun, umso besser...
Von Klara Join
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Alle Schulen verfügen über WLAN, alle Lehrer über Schul-E-Mailadressen, pro Schule gibt es ausreichend Lehrer mit digitaler Kompetenz, alle Schüler*innen haben gleichen Zugang zu den digitalen Möglichkeiten.
Von Lebendige Demokratie 28.09.2020 00:29
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Digitale Kompetenzen des gesamten Schulpersonals erlauben die Entwicklung alternativer Unterrichtsmodelle, die es Schüler*innen erlauben unterschiedliche Zugänge zum Lernprogramm zu finden und soweit es geht dem eigenen Lernrhythmus zu folgen.
Von FvB
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So reizvoll das gerade auch für mich und meine berufliche Tätigkeit ist, so höre ich doch von den (Kinder-)Psychologen, dass die digitalen Kompetenzen nur auf Kosten der sozialen Kompetenzen gestärkt werden können. Aber nicht nur bei Jugendlichen gilt es Schaden abzuwenden. 

Letztens hörte ich von einer Studie der US-Militärakademie, die verschiedene Klassen unterschiedlich ausgestattet haben. Diejenigen, die kein Laptop zum Mitschreiben bekommen haben, sondern nur Papier und Stift haben ca. 20 % bessere Leistungen erzielt als die anderen halb oder voll digital ausgestatteten Mitstudenten.
Von mind open - no fear
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Die Vorteile der digitalen Ausrüstung in Bezugnahme auf die Bildung / Ausbildung der Schüler wurde noch nicht ausreichend geklärt. Studien fehlen. Aktuell ist vor allem die Bertelsman-Stiftung sehr an "Fortschritten" im Digitalisierungsbereich interessiert. Eigeninteressen inklusive.
Von Pseudonyme_in_Muc
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Die partizipative Demokratie auf Kommunalebene wurde gestärkt: Stadträte können eine Bürgerbeteiligung zu einem bestimmten Thema beantragen, insbes. auch kleine Formate

Von Klara Join 27.09.2020 13:01
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welche Formate genau?

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Ich denke konkret an Wisdom Coucils, Mikrobürgegutachten und SK-Workshops (Systemisches Konsensieren).
Von Klara Join
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Von stegebau
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Schon heute können Kommunalparlamente per Mehrheit Bürgerentscheide beschliessen. Soll das auch ein Minderheit von kommunalen Mandatsträgern können?

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Guter Einwand. Grundsätzlich würde ich mir tatsächlich wünschen, dass die Einbeziehung der Bürger nicht von einem Mehrheitsentscheid abhängt. Gleichzeitig sehe ich natürlich schon die Gefahr des Missbrauchs, d.h. man müsste sich noch Gedanken über die Rahmenbedingungen machen.
Von Klara Join
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Von stegebau
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Die partizipative Demokratie auf Kommunalebene wurde gestärkt: Es gibt Referenten für Bürgerbeteiligung, die kostengünstige Verfahren wie Systemisches Konsensieren und Mikrobürgergutachten kennen und dafür sorgen, dass BürgerInnen mehrmals im Jahr dazu eingeladen werden.

Von Klara Join 27.09.2020 12:59
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Die partizipative Demokratie auf Kommunalebene wurde gestärkt: Es gibt auf kommunaler Ebene mehrmals im Jahr die Möglichkeit für BürgerInnen, sich einzubringen, zum Beispiel bei Mikrobürgergutachten, kreativer Lösungssuche, etc. 


Von Klara Join 27.09.2020 12:57 - bearbeitet: 2020-09-27 22:48
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2025 die Gründung demokratischer Schulen wird gefördert und ist gesetzlich geregelt. Demokratie wird an diesen Schulen gelebt und nicht nur theoretisch vermittelt. Schüler sind z.B. an der Entwicklung des Lehrplans beteiligt.

Von Sebastian 27.09.2020 12:57
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Tja, was versteht wer unter Demokratie? 
Die Definition des Begriffs war durch die ganze Geschichte durch die Mächtigen geregelt.
Aber prinzipiell ist die Idee, das Schulsystem zu verbessern, natürlich richtig,
Von mind open - no fear
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Das Fehlen der Quelle und/oder die Verbreitung falscher Fakten wird mit empfindlichen Geldbußen geahndet. 
Anmerkung: reine Meinungsäußerungen, persönliche Einschätzungen sind davon unberührt.
Von Sebastian 27.09.2020 12:52
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Fake News wären dann nicht mehr ganz so einfach zu verbreiten. Evtl. wäre entscheidend, dass es eine ursprüngliche Quelle gibt. Sprich man muss zurückverfolgen können, woher die Information stammt. So wie der Stempel auf dem Ei.
Von Klara Join
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Die geannten Nachteile sehe ich nicht:
"Quelle kann genauso falsche Informationen enthalten": Für manche wäre es gut, zu lernen, dass man nicht alles nachplappert ohne es zu verstehen.
Bei wissenschaftlichen Arbeiten, sollte man sich auf die Primärquelle beziehen. Wird das berücksichtigt, ist der Ursprungsquelle schnell gefunden...

"Trennen - Meinung und Fakten": das sollte schon möglich sein. Ich lese viele Behauptungen, die nachgewiesenermaßen falsch sind. Im Zweifel kann man ja Aussagen als Meinung durchgehen lassen.   

Aufwand: es muss ja nicht alles kontrolliert werden. Aber wenn jemand groben Unfug erzählt, könnte er angezeigt werden. Wie etwa bei Beleidigung.
Von unbekannt
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Na ja, ich weiß nicht, da wird dann schnell niemand mehr was sagen, weil es als "falscher Fakt" interpretiert werden könnte. Kann diese Art von Zensur das Ziel sein?
Wichtiger wäre es, 
 1. die Social-Media-Foren in die Pflicht zu nehmen: die könnten Algorithmen so programmieren, dass nicht immer der gleiche Mist an erste Stelle ploppt, wo es alle sehen und weiterverbreiten "müssen".
 2. in der Gesellschaft und in den Schulen das offene, gewaltfreie Kommunizieren zu lernen.
Von mind open - no fear
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Quelle kann genauso falsche Informationen enthalten.
Von stegebau
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Nicht immer, aber oft schwer zu trennen - Meinung und Fakten.
Von stegebau
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Riesenaufwand zur Verfolgung.
Von stegebau
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Autos mit Verbrennungsmotoren (Benzin, Diesel) sind mit hohen KfZ-Steuern belegt

Von Lebendige Demokratie 27.09.2020 12:23
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Fördert Produktion und Verkauf von Fahrzeugen mit anderen Antriebsarten.
Von stegebau
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Mobilisiert die Nutzung anderer Formen von Mobilität
Von stegebau - bearbeitet: 2020-10-03 19:14
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Das müsste auf jeden Fall mit niedrigeren Kaufpreisen von Autos mit e-Motoren einhergehen: E-Mobilität im Individualverkehr ist zur Zeit für einkommensschwache Haushalte keine Option. Umweltschutz darf kein Statussymbol werden.
Von FvB
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Die Erfahrung zeigt, dass ein Förderwettlauf nicht das Grundproblem des "Zuviel" an Individualverkehr ändert. Vom ökologischen Rucksack der E-Mobilität mal ganz abgesehen.
Von SVSI - bearbeitet: 2020-10-23 16:10
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Die Energiewende wurde durch engagierte Bürger*innen von unten geschafft, d.h. Deutschland ist auf 100% erneuerbare Energien umgestiegen. Da Strom aus Photovoltaik bereits heute konkurrenzlos günstig geworden ist, nutzen Millionen Bürger*innen die Chance, Stromkosten zu sparen (z.B. durch eine eigene PV-Anlage, Wechsel des Stromanbieters, Mitgliedschaft in einer Bürgerenergiegenoissenschaft, etc.) und dadurch das Klima zu schützen.

Von Bernd Bötel 27.09.2020 12:13 - bearbeitet: 2020-09-27 12:18
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Schafft neue Arbeitsplätze
Von stegebau
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Passivlösung: Wir entscheiden, dass möglichst viel so bleiben soll wie in 2020.
Von Lebendige Demokratie 26.09.2020 08:52
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Jeder Entscheid, der in einer Konsensierung getroffen wird, ist ein aktiver Entscheid der Gruppe - auch der Entscheid, die Situation sich selbst zu überlassen. Dies klar zu machen, ist der Sinn der Passivlösung.
acceptify-Team Info
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Was für ein Quatsch! Stillstand ist Rückschritt
Von Rudi Ratlos
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Das verbessert nichts.
Von stegebau
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